Als Arzt nach Dubai: Nicht alles Gold, was glänzt?

10. August 2018 · Lesedauer: 11 Minuten

Lukrative Gehälter, attraktives Steuersystem und die neueste Medizintechnik – Dubai ist nach wie vor ein beliebtes Auswandererziel für deutsche Ärzte, die sich im Ausland beruflich verwirklichen wollen. Doch in den letzten Jahren haben immer wieder spektakuläre Prozesse gegen Ärzte für Aufsehen gesorgt. Auch kulturelle und religiöse Besonderheiten der Vereinigten Arabischen Emirate lassen viele Kollegen an einem beruflichen Aufenthalt in Dubai zweifeln. Was ist an diesen Mythen dran? 

 

"Deutsche Ärzte werden sehr geschätzt, weil sie eine exzellente Qualifikation haben" 

Dr. Thomas Seidler ist Facharzt für Allgemeine Zahnheilkunde und ist seit acht Jahren als Zahnarzt im Mittleren Osten tätig, nachdem er zwanzig Jahre lang seine eigene Praxis in Deutschland betrieben hat. 

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Dr. Thomas Seidler

ist Facharzt für Allgemeine Zahnheilkunde und ist seit 2010 als Zahnarzt im Mittleren Osten tätig. Aktuell arbeitet er als Honorararzt in der Dubai Sky Clinic und in der Dr. Suleiman Al Habib Klinik in Healthcare City in der Stadt Dubai. 

Kontakt: Info@Doctors4Dubai.com

Was waren Ihre Beweggründe, aus Deutschland wegzuziehen?

Dr. Seidler: Eindeutig die deutsche Fiskalpolitik. Ich war zwanzig Jahre lang als niedergelassener Zahnarzt mit der eigenen Praxis tätig. Aufgrund der deutschen Steuerpolitik hatte ich schon länger einen Weg gesucht, eventuell im Ausland zu arbeiten. Ich habe mich zunächst über England informiert. Leider fand ich die medizinischen Einrichtungen in der Zahnheilkunde qualitativ nicht zufriedenstellend. Danach habe ich die Schweiz besucht, die grundsätzlich für viele deutsche Ärzte eine gute Option darstellt. Ich fand jedoch, dass das Einkommen und die Lebenshaltungskosten in einem sehr fraglichen Verhältnis waren. Schließlich habe ich die Empfehlung bekommen, in den Mittleren Osten zu gehen. Mein erstes Land hier war Saudi-Arabien, ein Jahr später bin ich dann nach Dubai gekommen.

Sie betreiben auch die Internet-Plattform www.doctors4dubai.com. Worum genau handelt es sich dabei?

Dr. Seidler: Das ist im Prinzip ein Tool, das dazu dient, Ärzte weltweit zu suchen und sie auf Dubai aufmerksam zu machen. Mit diesem Service möchten wir zeigen, welche Möglichkeiten Dubai heute gerade im medizinischen Bereich bietet.

Kann man von einem akuten Ärztemangel in Dubai sprechen?

Dr. Seidler: Einerseits gibt es in Dubai Tausende von Ärzten. Viele davon kommen aus dem Ausland. Andererseits ist die Qualität der Ausbildung im medizinischen Bereich von Land zu Land sehr unterschiedlich. Die Krankenhäuser in Dubai sind stets bestrebt, die besten Ärzte für sich zu gewinnen. Dabei werden Kollegen aus Westeuropa und vor allem auch aus Deutschland sehr geschätzt, weil sie in der Regel eine exzellente Qualifikation vorweisen können.  

Auch die Bevölkerungszahl in Dubai wächst stetig. Und somit natürlich auch der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten. Aktuell werden beispielsweise drei neue große Krankenhäuser gebaut, die in den nächsten zwei bis drei Jahren eröffnen werden.

Noch ein wichtiger Aspekt beim Thema Ärztebedarf in dieser Region: Es existiert ein sehr hoher Bedarf an weiblichen Ärztinnen.

Gibt es Fachrichtungen, die besonders gefragt sind?

Dr. Seidler: Es werden Ärzte aller Fachrichtungen gesucht. Besonders akut werden vor allem Kinderärzte, Hautärzte, Neurochirurgen und Unfallchirurgen gebraucht. Ich kann allerdings keine Fachgebiete nennen, die maßlos überlaufen wären. Ein guter Facharzt findet in seinem Gebiet in Dubai immer eine Stelle. Dabei ist in erster Linie die Qualität der Ausbildung entscheidend.

Noch ein wichtiger Aspekt beim Thema Ärztebedarf in dieser Region: Es existiert ein sehr hoher Bedarf an weiblichen Ärztinnen. Oft werden sie bevorzugt eingestellt. Der Grund dafür ist die hohe Anzahl an arabischen Patientinnen, die ausschließlich von Ärztinnen behandelt werden möchten.

In unserem Audio-Interview beantwortet Dr. Seidler folgende Fragen:

  • Überlegen Sie sich manchmal, nach Deutschland zurückzukehren?
  • Gibt es auch Nachteile?
  • Was ist Ihr Rat an alle Kollegen, die sich für Dubai entscheiden möchten?
Videodauer: 3 Minuten

Im Bereich der Gynäkologie und Frauenheilkunde werden in Dubai nur Frauen angestellt. Stimmt das?

Dr. Seidler: Nein, es gibt auch viele Männer. Diejenigen, die ambulant arbeiten, haben meist europäische Frauen als Patientinnen. Viele männlichen Gynäkologen arbeiten in Dubai auch rein chirurgisch, beispielsweise im Bereich der Tumorchirurgie.

Stichwort Ausbildung bzw. Qualifikation: Was sind die wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung?

Dr. Seidler: Die Facharztausbildung sollte auf jeden Fall abgeschlossen sein. Das ist die Grundvoraussetzung. Nach der deutschen Facharztprüfung können Ärzte ohne weitere Berufserfahrung eine Lizenz in Dubai bekommen. Wichtig sind außerdem solide Englischkenntnisse. Muttersprachniveau ist nicht gefordert, es sollte jedoch ein gutes Fachenglisch vorhanden sein. Arabisch hingegen ist keine Voraussetzung, weil die Amtssprache für alle nicht arabischen Bürger Englisch ist.

Ist ein Sprachtest notwendig?

Dr. Seidler: Ein Sprachtest kann ein Bestandteil der Anforderung beim Lizenzverfahren sein. Dies ist allerdings von dem Lebenslauf des jeweiligen Arztes abhängig. Die Sprachprüfung kann in Deutschland gemacht werden. Dabei ist der Level 6 im IELTS-Test oder das vergleichbare Niveau im TOEFL-Test ausreichend.

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"Die Facharztausbildung sollte auf jeden Fall abgeschlossen sein. Das ist die Grundvoraussetzung."

Vor der Aufnahme einer ärztlichen Tätigkeit in Dubai muss eine Lizenz beantragt werden. Ist diese mit der Approbation in Deutschland vergleichbar?

Dr. Seidler: Die Lizenz, über die wir die ganze Zeit sprechen, ist tatsächlich mit der Approbation in Deutschland vergleichbar. Dies ist die Grundvoraussetzung, um in Dubai ärztlich arbeiten zu dürfen.

Wie läuft das Lizenzverfahren genau ab?

Dr. Seidler: Grundsätzlich können Ärzte die Lizenz selbst beantragen. Über unsere Plattform können sich Kollegen jedoch auch bei uns melden. Wir beantworten alle möglichen Fragen und geben Auskünfte. 

Anm. der Red.: Die für das Lizenzverfahren zuständige Behörde in Dubai ist die Dubai Health Authority (DHA) – alle Kontaktdaten finden Sie in unserer Infobox am Ende des Beitrags. Der Online-Service ist in englischer Sprache verfügbar. Der Lizenzprozess dauert in der Regel etwa 6 Monate.

Wie ist die Bezahlung, wie hoch sind die Gehälter im Schnitt?

Dr. Seidler: Die Gehälter in Dubai befinden sich generell auf einem sehr hohen Niveau im Vergleich zu Deutschland, sind jedoch von der Fachrichtung und der Berufserfahrung abhängig . Als Beispiel: Ein Facharzt mit einigen Jahren Berufserfahrung verdient zwischen 20.000 und 25.000 Euro im Monat. Und da es in Dubai keine direkten steuerlichen Abzüge vom Gehalt gibt, ist es prinzipiell ein Netto-Gehalt.

Als in der Klinik angestellter Arzt bekommt man außerdem vom Krankenhaus für sich selbst und für alle mitreisenden Familienangehörigen eine kostenlose Krankenversicherung. Zudem übernimmt der Arbeitgeber auch die Berufshaftpflichtversicherung.

Anm. der Red.: Tatsächlich gab es in den VAE und in Dubai bis 2018 keine Steuern. Seit dem 1. Januar 2018 gibt es eine Mehrwertsteuer in Höhe von 5% auf alle Produkte und Dienstleistungen (ausgenommen sind medizinische Dienstleistungen). Es gibt jedoch nach wie vor keine Besteuerung von Einkommen und Löhnen. Es sollten jedoch die oft hohen Abgaben in Form von Service Fees und permanente Gebühren für Arbeitserlaubnis, Visum, ID-Karte, etc. berücksichtigt werden.
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"Ein Facharzt mit einigen Jahren Berufserfahrung verdient zwischen 20.000 und 25.000 Euro im Monat."

Lebenshaltungskosten: Ist das Preisniveau grundsätzlich mit dem in Deutschland vergleichbar?

Dr. Seidler: Am teuersten in Dubai ist das Thema Wohnen. Eine Wohnung mit 100 bis 120 Quadratmetern liegt bei ungefähr 1.800 Euro Kaltmiete. Es gibt natürlich auch günstigere Optionen, aber auch wesentlich teurere. Dubai bietet auch eine große Zahl an sogenannten „Hotel-Apartments“. Sie beinhalten in der Regel ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, ein Küche und ein Bad – alles voll ausgestattet und möbliert. Das wäre auf jeden Fall meine Empfehlung für die erste Zeit. 

In arabischen Ländern ist eine 6-Tage-Woche oft die Realität. Wie ist die Regelarbeitszeit für Ärzte?

Dr. Seidler: Es gilt eine 5-Tage-Woche. Die Regelarbeitszeit ist jedoch immer individuell zu verhandeln. Die Krankenhäuser möchten gern, dass man sechs Tage pro Woche arbeitet, sie haben aber keinen Rechtsanspruch darauf. Bei der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags, ist es deshalb enorm wichtig, auf diesen Punkt zu achten. 

Immer nur Festanstellung? Welche Arbeitsmodelle sind in Dubai außerdem noch möglich?

Dr. Seidler: Prinzipiell gibt es hier die gleichen Möglichkeiten wie auch in Deutschland. 

Die sogenannten „Community Based Doctors“ (offizielle Bezeichnung nach „The Labour Law in The United Arab Emirates (UAE)“) sind mit den Honorarärzten in Deutschland vergleichbar. Sie arbeiten nicht auf der Grundlage eines gesetzlichen Arbeitsvertrages, sondern mit einem „Consultancy Agreement“.  Sie können zusätzlich zu ihrer Anstellung im öffentlichen Sektor auch in privaten Krankenhäusern tätig sein.

„Visiting Doctors“ (bspw. 5 Tage im Monat) ist auch eins der weitverbreiteten Modelle. Mit diesem Modell kann man in Dubai anfangen, aber langfristig aus meiner Sicht eher keine Empfehlung. Ich kenne tatsächlich einige Kollegen, die im Rahmen der „Visiting-Tätigkeit“ angefangen haben, und dann in Dubai geblieben sind. Bei dieser Tätigkeit muss die Frage nach der Versteuerung des Einkommens auf jeden Fall abgeklärt werden, weil der Verdienst in Deutschland versteuert werden muss.

Und darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit, eine eigene Praxis zu gründen.

Dubai in Zahlen und Fakten

Dubai ist mit über 3.000.000 Einwohnern die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und die Hauptstadt des Emirats Dubai. Die Stadt Dubai wird zur Abgrenzung vom Emirat Dubai auch als „Dubai-Stadt“ oder „Dubai-City“ bezeichnet.

 

Politisches System: Das Emirat Dubai ist eine absolutistische Monarchie. Dubai ist in die Föderation von sieben teilautonomen Emiraten eingebunden.

Sprache: Die offizielle Sprache der Stadt Dubai ist Arabisch. Doch auch Englisch ist im Alltag weit verbreitet.

Währung: Die Landeswährung ist der Dirham. Aktueller Wechselkurs: 0,23 VAE-Dirham zu einem Euro.

Klima: Dubai hat ein ausgeprägtes Wüstenklima: Über das ganze Jahr sehr trocken und heiß. Von Mai bis September liegt die Tagesdurchschnittstemperatur bei über 30 °C. Im Winter liegen die Tiefstwerte bei 15 °C. Tagsüber werden auch im Januar 24 °C erreicht.

Gesundheitssektor: Das Emirat Dubai hat 32 Kliniken (davon 26 im privaten Sektor) mit insgesamt ca. 4.172 Betten. 2016 waren insgesamt über 7.000 Ärzte und ca. 2.000 Zahnärzte im Gesundheitssektor von Dubai beschäftigt.  (Quelle: Ministry of Health – Dubai Health Authority).

Bevölkerung: Etwa 85 % der Einwohner des Emirats Dubai sind Ausländer. Die meisten kommen aus dem südlichen Asien und den Philippinen. Aktuell leben etwa 8.000 Deutsche Staatsbürger in Dubai.

Religion: Der Islam ist die Staatsreligion von Dubai. Allerdings hat Dubai im Gegensatz zu Saudi-Arabien  kein Religionsverbot. Es gibt auch katholische, evangelische und russisch-orthodoxe Kirchen sowie ein Hindu-Tempel.

Verkehrsmittel in Dubai: Dubai hat eine sehr gut funktionierende Metro. Auch Taxis liegen preislich weit unter dem deutschen Niveau. Der deutsche Führerschein wird in Dubai anerkannt.

Direktflüge von Deutschland: Von Deutschland liegt Dubai etwa 4500 Kilometer entfernt. Mehrere Fluggesellschaften bieten Direktflüge an. Dabei beträgt die Flugdauer ca. 6,5 Stunden.

 

Welche kulturellen und religiösen Besonderheiten sollte man in Dubai beachten?

Dr. Seidler: Mit Sicherheit ist der Islam in Dubai ein wichtiges Thema. Als Ausländer sollte man mit dieser Religion respektvoll umgehen. Anders als in Saudi-Arabien, gibt es in Dubai jedoch kein Religionsverbot und keine Religionspolizei. Hier gibt es beispielsweise auch christliche Kirchen und sogar einen Hindu-Tempel. In Kliniken gibt es getrennte Wartebereiche für Frauen und für Männer, sowie für Familien. Es gibt natürlich auch arabische Frauen, die nur von einer Ärztin behandelt werden möchten.

Anm. der Red.: Strafprozesse gegen Ärzte in Dubai sind immer wieder ein heißes Medienthema in Deutschland. In der Vergangenheit wurden tatsächlich einige spektakuläre Strafprozesse gegen ausländische Ärzte bekannt. Allerdings weisen die Statistiken immer noch geringere Verurteilungsraten als in Europa und vor allem auch in den USA aus. Diese Meinung vertritt auch Prof. Dr. Rolf Hartung, Facharzt für Chirurgie, in seinem ausführlichen Bericht über Dubai.

Wie ist die Reaktion auf deutsche Ärzte in Dubai? 

Dr. Seidler: Deutsche Ärzte sind in Dubai bei Patienten sehr beliebt. Dies hängt auch damit zusammen, dass sie in der Regel eine gute Qualifikation aufweisen. Auch mit meinen Kollegen hatte ich persönlich noch nie Probleme. Ich habe jedoch auch von anderen Fällen gehört – ich glaube, bei diesem Punkt kann man keine pauschalen Aussagen treffen.

Für wen kommt KEINE Vermittlung in Frage?

  • Jemand, der kein Englisch kann
  • Jemand, der keine abgeschlossene Facharztausbildung hat

Ihr Rat an alle Kollegen, die sich für Dubai entscheiden wollen?

Dr. Seidler: Informieren Sie sich ausführlich im Vorfeld. Schauen Sie sich das Land am besten selbst an. Und bauen Sie Vorurteile ab.

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Gesundheitswesen in Dubai

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die Anzahl der Ärzte je 1000 Einwohner: 2,25 (In Deutschland: 3,73) und die Lebenserwartung: 73 Jahre bei Männern (in Deutschland: 76 Jahre) mit westlichen Industrienationen durchaus vergleichbar. Da in der Stadt Dubai viele Ärzte aus der ganzen Welt tätig sind, wird in Krankenhäusern und medizinischen Ausbildungsinstitutionen meistens Englisch gesprochen.

Die meisten Gesundheitsinstitutionen in Dubai unterliegen der Dubai Health Authority. Manche werden von dem Ministry of Health, welches in Abu Dhabi angesiedelt ist, verwaltet. Eine unabhängige Verwaltung hat die Freihandelszone Dubai Healthcare City (DHCC) – ein Stadtteil in der Stadt Dubai, der sich gänzlich auf die medizinische Betreuung, Forschung und Ausbildung spezialisiert hat. Die Emirates Medical Association (EMA) ist die Schirmherrin aller Fachdisziplinen, hat jedoch weit weniger Befugnisse als die Bundesärztekammer (BÄK) in Deutschland.

Das Emirat Dubai verfügt über sechs Krankenhäuser im öffentlichen Sektor (davon vier in der Stadt Dubai) und 26 Kliniken in privater Trägerschaft. Alle öffentlichen und die meisten privaten Krankenhäuser in Dubai sind durch die Joint Commission International (JCI) aus den USA zertifiziert.  Finden Sie hier eine Übersicht mit den wichtigsten Daten rund um die vier öffentlichen Krankenhäuser in der Dubai-City:

Rashid Hospital: Das Rashid Hospital ist vor allem durch sein hochmodernes Notfall- und Traumazentrum bekannt und bietet ein regionales Kompetenzzentrum für Notfall- und Traumaversorgung in Dubai. Es ist mit über 700 Betten (Stand: 2016) eines der größten und am stärksten frequentierten Krankenhäuser in der Region.

Dubai Hospital: Das Dubai Hospital mit knapp 700 Betten (Stand: 2016) ist durch internistische und allgemeinchirurgische Behandlungsschwerpunkte charakterisiert. Das Krankenhaus umfasst rund 26 medizinische und chirurgische Abteilungen mit zahlreichen spezialisierten Zentren, u.a. Kardiologie, Onkologie und Nierenerkrankungen.

Latifa Hospital: Das Latifa Hospital ist mit knapp 500 Betten (Stand: 2016) eines der größten Geburts- und Kinderkrankenhäuser in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Latifa Hospital ist auf Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie neonatale Medizin, pädiatrische und neonatale Chirurgie spezialisiert.  Zudem stellen genetische und metabolische Erkrankungen einen der Behandlungsschwerpunkte dar.

Hatta Hospital: Das Hatta Hospital ist ein multidisziplinäres Krankenhaus mit ca. 120 Betten (Stand: 2016). Das moderne zweistöckige Gesundheitszentrum mit einer Fläche von 10.430 Quadratmetern befindet sich in der Stadt Hatta ca. 100 Kilometer südöstlich der Stadt Dubai.

Statistiken "Gesundheitswesen in Dubai"

Statistik zu den öffentlichen Kliniken

Wichtige Links und Ansprechpartner

Informationen zur Arbeit als Arzt in in Dubai können Sie unter diesen Links finden:

Für eine ärztliche Tätigkeit in Dubai Health Care City (DHCC) ist eine zusätzliche Lizenz erforderlich.

Offizielle Webseite des Government of Dubai (Englisch)

Dubai Health Authority (DHA) (Dubai Gesundheitsbehörde)

Kostenlose Hotline: 800342; Email: ITHelpDesk@dha.gov.ae

Die Emirates Medical Association (mit der deutschen Bundesärztekammer vergleichbar)

Statistiken Gesundheitssektor

Dubai Bericht von Prof. Dr. Rolf Hartung (hier finden Sie einen Überblick über das Gesundheitssystem in Dubai)

 

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Marina Urbanietz

Medizinredakteurin bei coliquio

medizinredaktion@coliquio.de